Donnerstag, 26. Dezember 2019

DIE UNSÄGLICHE ABDANKUNG

Wir übersehen jetzt mal die rührseligen Worte, die Herr Frei da absondert, und stellen fest:

Sie lesen richtig! Herr Frei ruft die Trauernden zu einer Spende für eine nicht existierende Stiftung auf!

Und es kommt noch schlimmer:

In seiner Email an den o.a. "Pfarrer", der eigentlich eben nur ein Laienprediger ist, schreibt Herr Frei am 28. April, also einen Tag vor der Abdankung, folgendes:

"Lieber Herr (XY)
 Die Gründung der Stiftung R.A. ist kein leichtes Unterfangen. An verschiedenen Orten laufen die Telefone respektive Handy heiss. Vor diesem Hintergrung gelange ich mit der Bitte an Sie, dieses Thema gleich mehrfach in Ihre Predigt einzubinden. (...)"

Der Laienprediger tat wie ihm geheißen und die trauernde Gemeinde durfte sich auf der Abdankungsfeier anhören, welche Wunderwerke Herr Frei und die CF Services meinem Mann zu Lebzeiten angedeihen ließen und wie schön es doch wäre, wenn die Stiftung R.A. Spenden von den Anwesenden erhielte. Das, so ließ es der Laienprediger uns wissen, wäre doch bestimmt im Sinne von R.A. gewesen.

Ja, wäre es!

Es ist bloß unangenehm, wenn diese Stiftung eben nicht existiert. Da schrammt man dann schon mal ganz kurz an einem Betrug vorbei.

Die Trauergemeinde wurde von Herrn Frei nicht zu einem Apero, geschweige denn zu einem Abschiedsessen eingeladen. Der "Gärtner", Rolf "Carlo" Frei, sah dafür keine Veranlassung.

Mir ist es nach dieser Abdankung nicht gut gegangen. Mein Mann wurde nicht gewürdigt, es gab keine Gebete geschweige denn eine würdige Rede. Nein, in dieser Abdankungsfeier hatte mein Mann keinen Platz. Es war eine Werbeveranstaltung für Herrn Frei, seine CF Services und die nicht vorhandene Stiftung.

Das ist das traurige Ende meiner Geschichte.

Aber wer glaubt, dass der "Gärtner" so ohne weiteres davon kommen sollte oder dass ich immer noch die Klappe halte, der hat sich getäuscht:

Ich stehe seit dem Tod meines Mannes in einer strafrechtlichen Auseinandersetzung mit Herrn Frei (ich habe ihn angezeigt wegen Veruntreung) und lasse euch wissen, wenn es diesbezüglich Neuigkeiten gibt.

Ich bedanke mich bei euch allen für eure Unterstützung und bitte euch, meinen Blog weiterhin zu verbreiten. Bitte warnt alle, die ihr kennt, vor dem "Gärtner"! Das ist mir wirklich wichtig! Es darf nicht sein, dass noch andere in die Falle tappen, in der mein Mann gefangen war!

RESUMEE:

Es gibt leider Menschen auf dieser Welt, die einem das Leben wirklich schwer machen können!

Sollten Sie einen älteren und vielleicht pflegebedürftigen Verwandten haben, achten Sie auf folgende Anzeichen:

1. Nähebeziehung herstellen:
Wenn der vermeintlich Pflegende bzw. der "Betreuer" eine enge Bindung zu seinem Schützling aufbaut, in die er Sie nicht mehr herein lässt und auch noch schlecht über Sie redet, weil Sie sich angeblich nicht kümmern: Unterbinden Sie diese Beziehung! Machen Sie nicht den gleichen Fehler wie ich, die ich den Frieden im Haus bewahren wollte! Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe von der KESB! Lassen Sie nie zu, dass Ihr Kontakt zu Ihrem Angehörigen durch einen "Betreuer" gestört wird!
Und wie schnell das gehen kann, hab ich Ihnen in meinem Blog hoffentlich anschaulich dargestellt.

2. Kontakte unterbinden:
Lassen Sie es nicht zu, dass der "Pfleger" oder "Betreuer" soziale Kontakte unterbindet! Schreiten Sie rechtzeitig ein und riskieren Sie auch die böse Auseinandersetzung mit Ihrem Angehörigen! Freunde sind unersetzlich und der Kontakt mit ihnen ist nicht nur für Ihren Verwandten, sondern auch für Sie und für uns alle lebensnotwendig!


3. Lebzeitige Schenkungen:
Meine Finger an beiden Händen reichen nicht aus, um aufzuzählen, welche Vergünstigungen sich Herr Frei noch zu Lebzeiten meines Mannes abgeholt hat! Mal abgesehen davon, dass das Motorrad irgendwohin verschwunden ist, oh nein! Herr Frei hat sich von meinem Mann auch noch unser Familienauto übereignen lassen, dessen Verbleib bislang ungeklärt ist. Und nicht zuletzt: Mein Mann hob regelmäßig große, ständig wachsende Barbeträge von der Bank ab.
Seien Sie achtsam und werden Sie mißtrauisch, wenn Ihr Verwandter Schenkungen tätigt und auf einmal mehr Geld verbraucht als gewohnt! Fragen Sie nach und handeln Sie zügig!

4. Vorsorgebevollmächtigter werden:
Ein ganz schickes Ding! Vorsorgevollmachten sind zwar nur für die Fälle gedacht, in denen der Vollmachtgeber selbst nicht mehr entscheidungs- und handlungsfähig ist. Aus Gründen der Praktikabilität werden sie aber vom "Betreuer" gleich mal als sofort wirksam betrachtet und als Vollmacht genutzt. Und wer sich da nicht auskennt, der fällt darauf herein!

Daher nochmal mein dringender Appell:

LASSEN SIE ES NICHT SO WEIT KOMMEN! SEIEN SIE ACHTSAM UND SCHEUEN SIE NICHT DIE AUSEINANDERSETZUNG! SCHÜTZEN SIE SICH UND IHREN ANGEHÖRIGEN!

Ich melde mich wieder im Januar mit aktuellen Nachrichten.

Ich wünsche euch allen ein friedliches und fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes Neues Jahr!


Martina Wittenburg

 



 

Donnerstag, 19. Dezember 2019

...UND VERHINDERT DAS SCHLIMMSTE!

Wer sich mit Stiftungen auskennt, weiß, dass es nach Gründung und notarieller Beglaubigung auch für den Stifter kein Zurück mehr gibt. Eine Stiftung ist eine Schenkung, die nicht zurückgenommen werden kann.

Als Stiftungsgründer und Präsident des Stiftungsrates hätte mein Mann zwar noch ein Mitspracherecht über die Verwendung seiner Schenkung gehabt, aber:

Mein Mann lag im Krankenhaus und hatte wenig Interesse, sich nun auch noch um solche Angelegenheiten zu kümmern. Ihm war es zu diesem Zeitpunkt relativ egal, wer was wie macht. Alles, was er wollte, war, in sein geliebtes Haus am See mit Blick auf den (ehemals) prächtigen Garten zurückzukehren und dort friedlich zu versterben.

Damit wäre mein Mann ein kostenintensiver Pflegefall geworden.

Ich wage zu bezweifeln, dass Herr Rolf "Carlo" Frei die aufwändige Pflege meines Mannes wirklich selbst übernommen hätte. Er hatte ja alle Hände voll zu tun, sich um die Liegenschaften meines Mannes zu kümmern, und die entsprechenden liquiden Mittel für Pflege waren nicht ohne Kontrolle von dritter Seite abrufbar.

Was tut man also, wenn der "gefühlte" Vater nicht mehr zahlungskräftig ist und man in absehbarer Zeit nicht mehr so ohne weiteres an sein Geld kommt?

Man bemüht sich, diese ominöse Stiftung irgendwie ins Leben zu rufen.


UND HIER KOMMT DER GROSSE AUFTRITT DER KESB:

Die hatte sich ja nun schon wochenlang um einen persönlichen Gesprächstermin mit meinem Mann bemüht und war immer wieder abgeblitzt worden.

Aber "hartnäckig" ist der Vorname der KESB: Sie fragte nach, eben auch beim behandelnden Arzt.

Ich zitiere hier mal wörtlich aus den Akten der KESB:

"(Frage:)
6. Herr A. lässt sich gemäss unseren Kenntnissen in praktisch sämlichen Belangen von Herrn Rolf Frei vertreten. Erachten Sie Herrn A. als fähig, die Tragweite dieser Vertretung insbesondere in administrativen und finanziellen Angelegenheiten hinreichend abzuschätzen, Herrn Frei zu überwachen bzw. sachgerechte Weisungen zu erteilen?

Antwort: Ob Herr A. Herrn Frei wirklich überwachen und sachgerechte Weisungen erteilen kann, bin ich mir nicht sicher. Ich denke sehr wohl, dass man ihn über den Tisch ziehen könnte."

Solche Aussage stimmt dann doch schon etwas bedenklich, also hakte die KESB nach. Herr Frei verwies sie auf die Rechtsvertretung meines Mannes, RA XY. Mit dieser telefonierte die KESB und stellt fest:

" (...) Ich bitte (RA XY) mit Dr. ... direkt zu klären, ob wir nächste Woche das Gespräch in der Klinik (...) führen können, damit es keine weiteren Verzögerungen gibt. Dies scheint offensichtlich im Interesse von Herrn Frei zu liegen (...)

Fein beobachtet!

Und da die KESB ihren gesetzlichen Auftrag sehr ernst nahm, kam es dann in der Klinik doch zu einem Gespräch mit meinem Mann und seiner rechtlichen Vertretung. Herr Frei war von diesem Gespräch ausgeschlossen worden.

Das Gespräch endete mit der Vereinbarung,
"dass die KESB eine (...) Begutachtung durch einen Facharzt in die Wege leitet - bevor das Resultat vorliegt, ist die Gründung der Stiftung zu verhindern."

ALLE ACHTUNG! Die KESB hat damit im Beisein und mit Zustimmung der Rechtsvertretung meines Mannes meinen Mann wirklich geschützt!

Die KESB hat einen Superjob hingelegt - besser kann man es einfach nicht machen!

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern der KESB, die die Not meines Mannes erkannt und nicht locker gelassen haben. Ich bin mir sicher, dass sie auch verhindert hätten, dass Herr Frei meinen Mann in irgendein Alten-/Pflegeheim verschafft hätte mit der Begründung "Ich kann nicht mehr."!

Aber dazu sollte es gar nicht mehr kommen.

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie Herr Frei die Abdankungsfeier meines Mannes als Werbung für sich nutzt.

Bleiben Sie bei mir und warnen Sie alle, die Sie kennen!


 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

DIE KESB BLEIBT DRAN...

Inzwischen war die KESB nicht untätig geblieben und hatte darauf bestanden, meinen Mann persönlich sprechen zu wollen.

Die KESB informierte meinen Mann dahingehend schriftlich am 28. Februar 2019:

"Sehr geehrter Herr A...

(...)

"Wir haben in der Zwischenzeit verschiedene weitere Abklärungen getroffen. Damit wir unserem gesetzlichen Auftrag nachkommen und einen allfälligen Unterstützungsbedarf abklären können, ist ein persönliches Gespräch mit Ihnen unerlässlich. (...)

Leider können wir Sie telefonisch nicht erreichen. Deshalb möchten wir Sie hiermit schriftlich zu einem Gespräch einladen (folgt Termin und Ortsangabe, M.W.)"
 

Was soll ich sagen? NATÜRLICH war mein Mann telefonisch nicht erreichbar! Alle Anrufe gingen ins Leere oder zu Herrn Frei. Mein Mann war ja inzwischen von allen Kontakten isoliert worden.

Herr Frei verschob den Termin mit der KESB. Er brauchte offensichtlich Zeit, um sich ein ärztliches Gutachten zu beschaffen, das meinem Mann einen hervorragenden geistigen Zustand bestätigt hätte.

Leider, oder aus meiner Sicht: GottseiDank, stieß Herr Frei bei diesem Vorhaben auf taube ärztliche Ohren.  

Also griff Herr Frei auf einen Plan B zurück, um sich vor einer behördlichen Aufsicht über meinen Mann und damit auch über ihn zu schützen. Er mag es eben nicht, kontrolliert zu werden, alles offen legen zu müssen und dann dafür auch noch Belege einzureichen. 

Das hätte ein von der KESB beauftragter Verantwortlicher sicher verlangt.

Nein, so was möchte man nicht!

Also sprach er mit meinem Mann und flugs wurde mal eine Stiftung gegründet. Name der Stiftung: "R. A.", Zweck der Stiftung schwankte zunächst zwischen "Förderung notleidender Gewerbetreiber in Luzern" (dazu sag ich jetzt nichts!) und "Erhaltung alter Gebäude in Luzern". Es wurde ein Notar beauftragt, und, so glaube ich wenigstens, auch bezahlt, um die Stiftung ins Leben zu rufen, also das entsprechende notarielle Papier zu verfassen.

Aber das Leben und die KESB spielten nicht mit bei Rolf Freis Plan:

Am 30. März 2019, zwei Tage nach dem Schreiben der KESB, wurde mein Mann als Notfall ins Krankenhaus St Anna eingeliefert. Er war gestürzt, auf den Hinterkopf gefallen und musste operiert werden. 

In seiner Email vom 31.3.2019 schreibt Herr Frei an seinen Anwalt (!) unter der Überschrift "Nur ein Sturm im Wasserglas?" u.a. folgendes:

"Nach meiner Einschätzung heute Nachmittag sieht der Gesundheitszustand von  R.A. eher kritisch aus; der Blutverlust ist sehr groß."

 Es sah alles danach aus, dass mein Mann vorzeitig das Zeitliche segnen könnte. 

Also: Was macht man da?

Na, ist doch klar: Man lässt ganz schnell mal den Notar kommen, der die Stiftungsurkunde aufgesetzt hatte, legt sie meinem Mann vor und lässt ihn Seite für Seite im Krankenhaus (!) visieren.

In diesem Papier wurde mein Mann als Gründer und 1. Vorsitzender des Stiftungsrates aufgeführt. Weitere Stiftungsratsmitglieder wurden namentlich benannt und - NATÜRLICH - gehörte auch Herr Frei zum Stiftungsrat und zwar für die Abteilung "Tagungen".

Und nun lass ich Sie mal fröhlich raten: 

Auszug aus der Stiftungsurkunde:
"Der Stiftungsrat ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Spesen werden nach Aufwand entschädigt. Der Stiftungsrat entscheidet über die Ausrichtung von Entschädigungen an Mitglieder oder Personen, an welche ausserordentlich arbeitsintensive oder andere spezielle Aufgaben übertragen werden." (Hervorhebungen von mir, M.W.)

Was glauben Sie, wer ausserordentlich arbeitsintensive oder andere spezielle Aufgaben übernimmt und damit dauerhaften Anspruch auf "Entschädigung" (=Geld) hat?

a) der Stifter
b) Finanzen
c) Bauwesen
d) Tagungen

Wenn Sie jetzt a), b) oder c) gewählt haben, gehen Sie leider mit 0 Punkten nach Hause...

Aber ich denke, Sie haben richtig geraten: 

Herr Frei wollte sich in ein gemachtes Nest setzen und schon einmal Vorsorge treffen für seinen eigenen Lebensabend.

Dazu hatte er im Elternhaus meines Mannes eine Wohnung umgebaut - ach, was sag ich: umbauen lassen - der "Gärtner" möchte ja nicht mehr körperlich arbeiten, sondern nur noch wichtig sein - in der er seine "Tagungen" aufführen wollte.

Hier, so denke ich, hätte er alle zahlenden Kunden seiner "Tagung" zunächst einmal darüber informiert, wie ihm eine eine goldene Büroklammer verliehen wurde. Das ist KEIN Scherz! Die hatte er wirklich von einem uns unbekannten Unternehmen verliehen bekommen und meinem Mann und mir bei einer wichtigen offiziellen geschäftlichen Besprechung der A... AG stolz präsentiert als Beweis seiner unternehmerischen Fähigkeiten...

Die KESB allerdings stand dem "Gärtner" und seinem Plan dann doch sehr skeptisch gegenüber. 


Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie die KESB auf die beabsichtigte Stiftungsgründung reagierte. Ich kann Ihnen so viel sagen: Sie hat wirklich einen Superjob gemacht!





 











 

Donnerstag, 5. Dezember 2019

SCHADENSBEGRENZUNG NACH ART ROLF FREI


Rückblickend denke ich, dass mein Abgang aus Luzern Herrn Frei überrascht hat. Sein eigentliches Interesse war, mich mundtot zu machen: Ich sollte ihn in seinen Vorhaben und diversen "Projekten" nicht durch meine kritischen Einsprachen behindern. Ich sollte still und unzufrieden hinterm Herd bleiben, kochen, aufräumen und saubermachen und die großen Jungs spielen lassen.


Offensichtlich hinterließ ich aber eine Lücke, die Herr Frei nicht füllen konnte.

Also sprach er im August 2018 anlässlich des Geburtstagsfestes meines Mannes unsere engste Freundin an.

Sein Angebot an sie war ausgesprochen verlockend: Sie solle ihren Job aufgeben, in die Schweiz ziehen, Kost und Logis seien frei, dafür solle sie sich um meinen Mann kümmern und der CF Services als studierte Volljuristin unentgeldlich bei der Verwaltung der Liegenschaften zuarbeiten.

Hätten SIE dieses Angebot angenommen? Nein? Ach, Sie denken, Sklavenarbeit sei schon längst abgeschafft?

Unsere Freundin gab Herrn Frei auf sein - natürlich nur gut gemeintes Angebot - eine Absage. Herr Frei war daraufhin mächtig enttäuscht von unserer Freundin.

Also blieb Herr Frei allein mit meinem Mann und musste sich fortan auch um alles das kümmern, was ich bis dahin getan hatte. 

Das ist für so einen Schreibtischhengst in feinem Zwirn und mit geputzten italienischen Schuhen natürlich nicht einfach. Der möchte eben lieber gut gekleidet und mit Ledermäppchen unterm Arm wichtig herumlaufen. Der möchte sich nicht darum kümmern, ob mein Mann Stuhlgang hatte und wenn ja, wie die Toilette hinterher aussieht. 

Für solche unangenehmen Nicklichkeiten beschäftigt man Angestellte. Die sind zwar bei der CF Services angestellt, werden aber dem Auftraggeber in voller Höhe in Rechnung gestellt.

Dagegen ist zunächst einmal nichts einzuwenden, so laufen geschäfliche Angelegenheiten.

Aber Herr Frei betrachtete sich inzwischen als den "angenommenen Sohn" meines Mannes, und da er sich schon von Anfang an in unsere privaten Angelegenheiten eingemischt und eigenmächtig Regie über unser Privatleben übernommen hatte, war er durch einen, von ihm selbst verfassten und durch meinem Mann visierten notariellen Vorsorgeauftrag verpflichtet, meinen Mann in allen Bereichen zu unterstützen und ihm bei allen Dingen des alltäglichen Lebens zu helfen.

Und es kam, wie es kommen musste: Herr Frei fühlte sich dann doch nach einer gewissen Zeit überfordert. 

Er kündigte meinem Mann am 6. Januar 2019 schriftlich den Vorsorgeauftrag.
Seine Begründung:

Mein Mann verursache willkürlichen Stress. Er wollte am Samstag zum Markt gefahren werden, obwohl er gewusst habe, dass Herr Frei da wichtige Termine bezüglich Liegenschaften vereinbart hatte. Unter solchen Bedingungen könne er, Herr Frei, nicht arbeiten. Wörtlich:

"Der Dauerstress greift meine Gesundheit an und ist für die Bewältigung der vielen anstehenden Projektaufgaben unerträglich, ich kann nicht mehr."

Wie bedauerlich.

Und wie perfide! Man lässt einen alten Mann allein, der auf soziale Kontakte angewiesen ist, die NATÜRLICH! Zeit kosten. Statt dessen kümmert man sich lieber um seine "Projektaufgaben", um der CF Services Einkommen zu verschaffen.

Wer meinen Mann kennt, der weiß, dass er auf die samstägliche Einkaufstour sozial angewiesen war. Es ging ja nicht ums Einkaufen, sondern um die damit verbundenen sozialen Kontakte. Für meinen Mann war es grade im Alter wichtig, dass man ihn in den Geschäften kennt, dass man da ein kurzes Gespräch halten kann und sich damit versichert, dass man immer noch jemand ist, der geachtet und respektiert wird. Das war ihm wichtig.

Ich denke, dass Herr Frei selbst als gefühlter "angenommener Sohn" meinen Mann nie respektiert, sondern nur als Einnahmequelle betrachtet hat.

Im nächsten Beitrag geht es dann wirklich um die KESB und den Superjob, den sie bezüglich meines Mannes getätigt hat.

Also bleiben Sie bei mir!

Donnerstag, 28. November 2019

ICH WEHRE MICH

Nach dieser Ansage meines Mannes packte ich meinen Koffer und verließ das Haus.

Damit hatte Herr Frei - vorläufig - freie Hand, um sich um seine CF Services und sein "Einkommen"  zu kümmern. Und das tat er gründlich!

Um die für ihn nötigen Barmittel zu generieren, verkaufte er als "Liegenschaftsverwalter" flugs mal zwei Wohnungen im Elternhaus meines Mannes. Dies zu denkbar ungünstigen Bedingungen, aber erstmal kommt ja Geld rein und als "Liegenschaftsverwalter" greift man da schon mal 2% des Verkaufspreises als Vermittlungsprämie ab.

Ich weiss nicht, ob das so ganz legal war, - das Schweizer Finanzamt hat da sicherlich bessere Einsicht.

Aber den "Liegenschaftsverwalter" störte nichts und niemand: Er kümmerte sich weiterhin mal um das Tafelsilber, sprich: Um die geliebte Münzsammlung meines Mannes. Die war zwar eigentlich den besten Freunden meines Mannes als Legat testamentarisch versprochen worden, aber bei einem Wert von ca 100.000,00 CHF schert man sich nicht um solche Nicklichkeiten. Wer wird denn schon danach fragen?

Ohne meinen Widerspruch befürchten zu müssen, richtete der selbsternannte "Liegenschaftsverwalter" und "Betreuer" meines Mannes ein Konto auf den Namen meines Mannes bei der LUKB ein und ließ sich von meinem Mann die entsprechende Vollmacht geben. Dieses Konto war damit jeglicher Kontrolle entzogen. Darauf floss der Erlös aus der Versteigerung der Münzsammlung.
Unnötig zu sagen, dass Herr Frei von diesem Konto freien Gebrauch machte...


Mittlerweile war ich aber nicht ganz untätig geblieben:

Ich hatte eine Gefährdungsmeldung an die KESB gegeben mit der Bitte, zu überprüfen, ob mein Mann noch geschäftsfähig sei. Es ginge nur um seine Geschäftsfähigkeit, NICHT um seinen Aufenthalt! Im Haus, so habe ich der KESB erklärt, sei alles geordnet und mein Mann sei versorgt. Darum müsse sie, die KESB, sich nicht weiter kümmern.

Die KESB - für meine deutschen Leser - ist eine Schweizer Behörde, die dem deutschen Vormundschaftsgericht zusammen mit dem Jugendamt vergleichbar ist (KESB = Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde). Die KESB ist eine noch junge Behörde in der Schweiz und hat in der Vergangenheit einige Fehler begangen, weshalb sich viele Schweizer vor ihr fürchten. Sie befürchten, dass die KESB auch gegen den Widerstand der pflegenden Verwandten alte und schwache Menschen einfach in ein Heim einweisen kann, ohne dass sich die Familie dagegen gerichtlich wehren kann. 

Diese Angst machte sich der selbsternannte "Betreuer" meines Mannes zu Nutzen. 

Die KESB hatte sich zu einem Besuch bei meinem Mann angemeldet, - und was soll ich sagen: Schwuppdiwupp war mein Mann zum Termin weg! Einfach verschwunden! Übrig blieb, wie sollte es anders sein, Herr Rolf "Carlo" Frei, der der KESB die freundliche Botschaft gab: Mein Mann habe einen Termin bei Freunden, aber er, Herr Rolf "Carlo" Frei, sei zu allen Auskünften ermächtigt und könne auch gern das Haus zeigen.

Wo mein Mann geblieben war, fragen Sie?
Na, was glauben Sie denn: Herr Rolf "Carlo" Frei hatte ihn schnell mal zu unseren besten Freunden gebracht mit der Begründung, die KESB sei hinter ihm her, um ihn in ein Altenheim zu verschaffen.

Eine derartige Ansage löst natürlich Ängste bei Freunden aus und lässt sie glauben, dass sie das Richtige tun, wenn sie den angeblichen "Flüchtling" erstmal verstecken und dann auch noch gut bewirten.Sie konnten nicht wissen, dass hier ganz andere, eigennützige Interessen im Spiel waren.

Nachdem sich die KESB vom ordnungsgemäßen Zustand des Hauses überzeugt und verabschiedet hatte, wurde mein Mann "befreit" und durfte wieder zurückkehren in sein geliebtes Heim.


Ich muss hier mal eine Lanze für die KESB brechen:

Ohne die Mithilfe dieser Behörde wäre mein Mann verraten und verkauft gewesen! Die KESB hat nie aufgegeben und hat auch den Plan des "Betreuers" letztendlich durchkreuzt.


Lesen Sie im nächsten Beitrag, was sich Rolf "Carlo" Frei einfallen ließ, um sich seine Einkünfte bis an sein Lebensende zu sichern und wie die KESB diesen Plänen ein Ende bereitete.

Veröffentlichen Sie meinen Blog über alle Ihnen zur Verfügung stehenden sozialen Medien! Machen Sie mich und meine Geschichte bekannt, damit alle gewarnt sind, die alt sind und jedem vertrauen, der freundlich zu ihnen ist!




Donnerstag, 21. November 2019

DIE KLASSISCHE STRATEGIE: MOBBING

Alle Warnungen unseres Steuerberaters und Vermögensverwalters halfen nichts:
Herr Rolf "Carlo" Frei, selbst ernannter Betreuer meines Mannes und sein inzwischen bester Freund und Kumpel, schlug alle Warnungen und gut gemeinte Ratschläge in den Wind.

Da er von meinem Mann "Kompetenzen" hatte, wurden weiterhin generös Firmen von ihm beauftragt, obwohl er wusste, dass anstehende Rechnungen nicht mehr so einfach beglichen werden konnten. Es kamen Rechnungen in schwindelnder Höhe aus Herrn Freis papierlosem Büro zu unserem Steuerberater.

Ich habe in meiner Not darauf massiv reagiert:
In einem Gespräch mit meinem Mann habe ich darauf bestanden, dass Herr Rolf "Carlo" Frei uns, respektive mir, alle von ihm beabsichtigten Sanierungsmaßnahmen mit den entsprechenden Kostenvoranschlägen in Papierform vorlegen muss. Dieses Gespräch habe ich als eheliche Vereinbarung schriftlich festgehalten und meinen Mann unterschreiben lassen, damit er eine Gedächtnisstütze hat.

Am folgenden Tag konfrontierte ich unseren "Gärtner"  mit diesem Papier.

Sie können sich vielleicht ausmalen, was passierte:
"Carlo" fand mein Vorgehen "stillos", hat sich geärgert und verließ zunächst einmal wütend das Haus. 
Unnötig zu erwähnen, dass NIE ein Papier bei mir ankam...

Herr Rolf "Carlo" Frei hat es jetzt nicht so mit den Nachweisen oder Belegen für seine "Tätigkeiten"...

Aber der Stachel saß im Fleisch - ich hatte seine eigene Taktik gegen ihn angewandt und das konnte er nicht ungestraft auf sich sitzen lassen. Ich war in seinen Augen ein Problem, das es zu beseitigen galt.

Wie er dieses "Problem" bereinigte, sollte ich kurze Zeit später erfahren:

Ich musste wegen einer dringenden Operation nach Deutschland.
Herr Rolf "Carlo" Frei nutzte meine gesundheitlich bedingte Abwesenheit aus, um sein Gift gegen mich zu versprühen.

Als ich noch etwas geschwächt von der Operation ins Haus zurückkehrte, empfing mich eine sehr kalte Atmosphäre. Mein Mann war zu keinem Gespräch mit mir bereit, verzog sich in sein Büro, brütete dort offensichtlich über Probleme und teilte mir auch auf meine hartnäckige Nachfragen nicht mit, was ihn eigentlich so sehr beschäftigt.

Das sollte ich eine Woche später erfahren und das kam böse:

Unser Vermögensberater berief im Juli 2018 eine Krisensitzung ein. Er wollte mit meinem Mann, mir und unserem - ja, wie soll ich ihn nennen? "Gärtner"? Manager? "Liegenschaftsverwalter"? "Betreuer"? -  klären, wie es nach der Ausschöpfung aller liquiden Mittel, die Herr Frei inzwischen verbraucht hatte, weitergehen sollte.

Diese Veranstaltung nutzte Herr Rolf "Carlo" Frei, um meinem Mann die Vertrauensfrage zu stellen:

"Vertrauen Sie mir oder Ihrer Frau? Entscheiden Sie sich! ICH habe SOOO viel für Sie getan, alles aus reiner Freundschaft zu Ihnen! Wenn Sie Ihrer Frau vertrauen, geh ich weg, bin nicht mehr Ihr Betreuer und auch nicht mehr Ihr Freund!"

Über die Perfidität einer derartigen Aussage habe ich mich ja schon ein Mal im Blog geäußert, aber jetzt wurde mir erst richtig klar, was während meiner Abwesenheit passiert sein musste, unter welchen Druck mein Mann gesetzt worden war und was ihm von Herrn Rolf "Carlo" Frei mit der entsprechenden Drohung eingeflüstert worden sein musste.

Und so geschah das Unabwendliche:

Mein Mann erhob sich und erklärte, zwar mit etwas sprachlicher Mühe (aber dafür hatte er ja schon im Vorfeld in seinem Büro über seiner Rede gebrütet und musste sie nur noch ablesen), dass Rolf "Carlo" Frei sein volles Vertrauen genießt - und ich als sein Familienmitglied seit über 40 Jahren eben nicht mehr. Mein Mann sagte mir ins Gesicht, dass er glaube, ich würde nur auf seinen Tod warten, um mir sein Vermögen anzueignen.

Mir ist nicht nur die Spucke, sondern auch die Sprache weggeblieben, als ich das gehört habe. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos.

(Fortsetzung folgt in Kürze)

Montag, 18. November 2019

DIE SOZIALE KONTROLLE

Ab 2017 kontrollierte Herr Rolf "Carlo" Frei auch die Netzwerke meines Mannes. Herr Rolf "Carlo" Frei nahm die geschäflichen Kontakte meines Mannes, die über Jahrzehnte auf Vertrauen aufgebaut waren, für seine Zwecke in Anspruch und zerstörte sie binnen kürzester Zeit.

Auch in die sozialen Beziehungen meines Mannes mischte er sich ein:

Er, Herr Rolf "Carlo" Frei, entschied, wer mit meinem Mann Kontakt haben durfte und wer nicht. Und trotz meines vehementen Widerspruchs, der Herrn Frei erst einschnappen und dann beleidigt das Haus (vorerst, leider!) verlassen ließ, setzte Herr Rolf "Carlo" Frei durch, dass Freunde nur noch nach telefonischer Anmeldung kommen durften. 

Hintergrund dieser "Verordnung" war natürlich, dass Rolf "Carlo" Frei vermeiden wollte, dass hinter seinem Rücken ohne sein Beisein eventuell schlecht über ihn geredet oder gar ein Aufstand gegen ihn initiiert wird. Er wollte - und MUSSTE! - bei allen sozialen Beziehungen und Kontakten persönlich dabei sein und mithören. Das ist ihm gelungen.

Ich verleihe hier mal etwas widerwillig eine große goldene Ananas an Herrn Rolf "Carlo" Frei: 

Sehr geehrter Herr Frei!
Ihr Plan ist bislang perfekt aufgegangen!
Herzlichen Glückwunsch!
Besser konnte man es als Schuldeninhaber in 5-stelliger Höhe, der sich vor Schuldenbegleichung drückt, nicht gestalten!
Sie hatten alles unter Kontrolle, bis...

Anfang 2018 unser Steuerberater und Vermögensverwalter mich und meinen Mann darauf aufmerksam machte, dass die liquiden Mittel langsam, aber sicher dem Ende zugingen. Er hätte deshalb gerne gewusst, welche Rechnungen zu erwarten sind, damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Er verlangte einen Budgetplan mit entsprechenden Kostenvoranschlägen von Herrn Frei, damit er einschätzen konnte, was die liquiden Mittel noch hergaben und was nicht.

Wenn Sie Herrn Frei jetzt mal einschätzen: Was, glauben Sie, wird er tun? Unterlagen vorlegen? Da kann ich ja nur leise kichern! In SEINEM Reich, unter SEINER Kontrolle hat so ein nichtswürdiger Zwerg wie ein Steuerberater und Vermögensverwalter NICHTS, ABER AUCH GAR NICHTS verloren!

Allerdings: Ignorieren und nichts zu tun ist schlussendlich auch keine gute Option. Macht auch keinen guten Eindruck auf den Auftraggeber.

Was also ist zu tun?

Ganz einfach: Das, was Herr Frei immer tut, wenn es unangenehm für ihn wird: VERZÖGERN!

Herr Rolf "Carlo" Frei legte meinem Mann und mir nach einer für ihn angemessen erscheinenden Zeit, soll heißen: weit außerhalb des vom Vermögensverwalter vorgegebenen Zeitrahmens, tatsächlich einen "Budgetplan" vor.

Dieser "Plan" war so ungefähr Pi mal Daumen abgeschätzt, Kostenvoranschläge waren nicht eingeholt worden - die braucht man nicht, schließlich hat man ja als gescheiterter Unternehmer und Ingenieur ausreichend Erfahrung - und enthielt die Summe von 1.3 Millionen CHF Ausgaben, zusätzlich ein monatliches Gehalt für den "Liegenschaftsverwalter" Rolf "Carlo" Frei in Höhe von knapp 7.000,00 CHF, zusätzlich Vermittlungsprämien für den "Liegenschaftsverwalter" für Verkauf von Grundeigentum und Wertschriften!

Da bin ich dann doch ein bisschen blass geworden.

Und ab hier war es auch nicht mehr lustig. Überhaupt nicht mehr! 


Lesen Sie im nächsten Beitrag - und der erscheint bald, weil von Wut befeuert - wie mich Rolf "Carlo" Frei aus dem Haus mobbt.

Bleiben Sie bei mir und unterstützen Sie mich: Verhindern Sie, dass Rolf "Carlo" Frei weitere Opfer findet!